Feuerwehr Eisenberg jederzeit einsatzbereit

  • Im Frühjahr hat's im Eisenberger Friedenspark gebrannt. Die Feuerwehr löschte die Flammen in der Küche und im Schuppen des Restaurants am Park.
Ist die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Eisenberg zu jeder Zeit gewährleistet? Auf diese Frage in der Stadtratssitzung am Donnerstagabend antwortete Stadtbrandmeister Ronny Keutsch mit einem klaren Jawoll.
Trotzdem räumte er ein, dass die 35 Wehrleute in der Einsatzabteilung, darunter sechs Frauen, weitere personelle Unterstützung gut gebrauchen könnten.

Hoffnungen setzt man in die Jugendfeuerwehr, die derzeit 13 aktive Mitglieder umfasst. Von denen werden gerade zwei zum Truppmann ausgebildet, um künftig die Reihen der Einsatzabteilung zu verstärken.

Doch auch hier wünscht man sich weiteren Zuwachs. Denn die Fluktuation bei den jungen Leuten ist recht groß, und das allgemeine Interesse an ehrenamtlicher Arbeit ist nicht unbedingt das beste, bedauerte Keutsch.

Er hatte zuvor dem Stadtrat Bericht erstattet über die Arbeit der Wehr im vergangenen Jahr. 122 Einsätze (davon 23 Brandeinsätze, 68 technische Hilfeleistungen und 31 Fehleinsätze) sind geringfügig weniger als im Jahr zuvor (2008: 125). Nach der Neuwahl des Stadtbrandmeisters im August 2009 mit dem unglücklichen Ergebnis von Stimmengleichstand für Ronny Keutsch und Silvio Hendreich musste der Bürgermeister bestimmen, wers wird. Er ernannte Keutsch. Hendreich ist jetzt sein Stellvertreter.

Nach der Unruhe, die der Wechsel in die Reihen der Kameraden gebracht hatte, sieht es das Führungsduo jetzt als oberstes Ziel an, das Zusammenwirken der Kameraden noch zu verbessern, vor allem menschlich zusammenzuführen. Unabhängig davon versicherte Keutsch dem Stadtrat, für dessen Unterstützung er sich bedankte, dass die Feuerwehr Eisenberg ihre Aufgaben weiter engagiert erfüllen werde. Sie können sicher sein, dass, wenn die Feuerwehr Eisenberg gerufen wird, schnell und professionelle Hilfe geleistet wird.

Der Bürgermeister und die Fraktionen des Stadtrats sprachen den Kameraden mehrfach Dank für die geleistete Arbeit aus und würdigten auch die Mitwirkung und Absicherung bei zahlreichen Veranstaltungen in Stadt und Region.

Dem Turn- und Sportverein konnte die Feuerwehr sogar in einer ganz besonderen Situation helfen: mit dem schriftlichen Nachweis einer Unwetterwarnung.


Claudia Bioly / 14.03.10 / OTZ
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