Michael (links) von den Junioren der Wehren St. Gangloff und Mörsdorf hilft Jonathan seine Sachen anzulegen.
Am Samstag fand das Geländespiel der Kreisjugendfeuerwehr des Saale-Holzland-Kreises in Schkölen statt. Rund 300 Kinder und Jugendliche von 20 Wehren beteiligten sich. Vor ihnen stand die Aufgabe, einen Kurs ums Acker-Hügelland-Städtchen zu absolvieren, auf dem zehn Stationen anzulaufen waren.
Den ersten Platz beim Geländespiel der Kreisjugendfeuerwehr des SHK in Schkölen belegten die Junioren der Gastgeber. Auf den Plätzen zwei und drei folgen ihnen die Nachwuchskameraden aus Stadtroda und Seitenroda.
Sven Hage (rechts) von der Feuerwehr Schkölen lässt sich Funktion und Wirkungsweise eines Feuerlöschers erklären.
Klaus Fickler, Fachbereichsleiter Wettbewerbe und sein Vertreter, Robert Adler, waren mit den Ergebnissen zufrieden. So ein Geländespiel soll die Lust auf Feuerwehr beim Nachwuchs wecken. Mit Spiel und Aktion lockt man die Kids am besten, sagte Fickler und richtete ein Wort an die Gastgeber: Wir bedanken uns vor allem bei den Feuerwehrleuten aus Schkölen, die das Geländespiel nicht nur ausrichteten, sondern auch die Stationen besetzten und uns alle hervorragend verpflegten. Dazu kommt, dass die Schkölener alles prima vorbereitet und organisiert hatten.
An der Feuerwehr in Schkölen wurde gestartet. In der Gruppe ging es zu den einzelnen Stationen. Beginnen mussten die jungen Kameraden mit Schlauchkegeln. Dann wurde ihre Geschicklichkeit beim Knoten und Einbinden getestet und sie hatten Fragen zur Gerätekunde zu beantworte. Dann stand vor den Kindern die Aufgabe, sich mit Karte und Kompass im Gelände zu orientieren. Diesem Test folgte an Station Nummer 5 die Abfrage zum Thema Erste Hilfe. Im weiteren Verlauf der Geländestrecke wurde die Schnelligkeit beim Anziehen und Zurechtmachen von Schutzbekleidung ausgelotet. Ein Puzzle mussten die Mädchen und Jungen bei der Frage Was gehört zusammen? lösen. Geschick war an der Station am Sportplatz gefragt. Mit einem Wasserstrahl musste ein kleiner Ball angezielt werden. Mit dem Druck des Wassers wurde der Ball durch ein Labyrinth nach oben und unten, links und rechts gesteuert. Der Ball sollte in kürzester Zeit zu einem Loch dirigiert werden, durch das er wieder nach unten fiel. Etwas Abseits der Tour wartete auf die Aktiven die Aufgabe, einen Notruf abzusetzen. Am Kulturhaus mussten sie Funktion, Bestandteile und Wirkungsweise von Feuerlöschern erklären. Bei den meisten Wettbewerbsaufgaben sollten Punkte (maximal gabs zehn) gesammelt werden. Bei zwei der zehn Tests wurde die Zeit gemessen.